Der Krieg im Nahen Osten wirkt auf den ersten Blick wie ein regionaler Konflikt. Doch wenn man das globale System als PJenga-Turm aus miteinander verbundenen Stabilitätssteinen betrachtet, zeigt sich schnell ein anderes Bild.
Mehrere Steine beginnen sich gleichzeitig zu verschieben – nicht nur militärisch, sondern auch wirtschaftlich, strategisch und politisch.
In den vergangenen Tagen habe ich drei dieser aktuell besonders relevanten Steine analysiert.
Der Energie-Stein – Hormus und der fragile Ölmarkt
Die Straße von Hormus ist einer der empfindlichsten Punkte des globalen Energiesystems. Ein erheblicher Teil des weltweiten Öl- und LNG-Handels passiert diese maritime Engstelle.
Bereits die Wahrnehmung eines erhöhten Risikos reicht aus, um Märkte zu destabilisieren: Versicherungsprämien steigen, Tankerrouten ändern sich und Energiepreise reagieren sofort.
Dieser Stein bewegt sich derzeit spürbar – und seine Auswirkungen reichen weit über die Region hinaus.
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