Europas Statik verrutscht
Teil 1 → Teil 2 in einem Satz:
Während im Nahen Osten wieder der Energieknoten würgt, rutscht in Europa ein anderer tragender Stein. Nicht mit Explosion, sondern mit Wahlurne, Vetologik und der Frage, ob ein Regierungswechsel schon Systemwechsel heißt. (apnews.com)
Der größte politische Lastsprung dieser Woche liegt nicht bei einer neuen Frontlinie, sondern in Ungarn. Orbán hat nach 16 Jahren die Wahl verloren und seine Niederlage eingeräumt. Das allein ist bereits ein historischer Bruch. Aber der wichtigere Punkt liegt tiefer: Ungarn war unter Orbán nicht bloß ein weiterer EU-Staat mit schräger Regierung, sondern ein struktureller Störstein im europäischen Turm — bei Rechtsstaatlichkeit, bei Russland, bei Ukraine-Hilfe, bei der Frage, ob die EU noch als politischer Raum mit gemeinsamer Handlungsfähigkeit funktionieren kann. Wenn so ein Stein verrutscht, betrifft das nicht nur Budapest. Es betrifft die Statik des ganzen Stockwerks. (apnews.com)
Genau deshalb w…




