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Der Text trifft einen wichtigen Punkt: Die Klimakrise ist kein Weltuntergangsszenario, sondern eine Veränderung der Betriebsbedingungen. Löchrige Normalität statt grosser Blackout – das klingt unspektakulär, ist aber wahrscheinlicher und schwerer zu handhaben. Unsere gesamte digitale Infrastruktur hängt an genau dieser Stromversorgung. Videoüberwachung, Alarmzentralen, Zugangskontrollen, Bezahlsysteme, Kommunikation – alles weg, wenn regional der Strom ausfällt. Mobilfunkmasten haben Notstrom für einige Stunden, vielleicht einen Tag. Dann wird es still. Ausgerechnet die Gesellschaft, die Sicherheit zunehmend digital definiert, wird bei Stromausfall blind und stumm. Das ist kein Argument gegen Digitalisierung. Aber es zeigt, wie fragil ein System wird, das alle Abhängigkeiten auf eine einzige Versorgungsebene legt. Dezentrale Energie, Speicher, Redundanz – das ist nicht nur Klimaschutz. Das ist die Voraussetzung dafür, dass eine digitale Gesellschaft unter Stress überhaupt noch funktioniert.

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