Der Iran-Krieg als Wochenmotor einer breiteren Systemverschiebung
Die zehnte Kalenderwoche war keine normale Nachrichtenwoche. Sie war eine Verdichtungswoche. Vieles, was zuvor noch wie parallele Krisensignale wirkte, begann sich in diesen Tagen zu einem gemeinsamen Muster zu verbinden. Im Zentrum stand der Krieg gegen den Iran. Doch seine eigentliche Bedeutung lag nicht nur in Luftschlägen, Raketen, Gegenschlägen und martialischer Rhetorik. Seine Bedeutung lag darin, dass dieser Krieg in derselben Woche auf Energiepreise, Finanzmärkte, europäische Politik und eine bereits weichere US-Konjunktur zu wirken begann.
Wer KW10 nur als militärische Eskalation liest, sieht nur einen Teil des Bildes. Wer genauer hinschaut, erkennt: Diese Woche hat nicht nur einen Krieg hervorgebracht oder vertieft. Sie hat mehrere Systeme gleichzeitig unter Druck gesetzt.
Der Hauptmotor dieser Woche war eindeutig der Iran-Krieg. Die militärische Eskalation blieb nicht auf einen engen Schlagabtausch begrenzt. Ber…




