Hoghiz: Wo das Herz stolpert und das Wasser tanzt
Ike&Susi_OnTour Rumänien 2026
Manchmal plant man eine Wanderung zu einem Ziel, aber der Weg beschließt, einem etwas viel Besseres zu schenken. Unser Ziel war der Wasserfall von Hoghiz, doch bevor wir das Rauschen des Wassers hörten, hörten wir ein leises Tapsen im Staub.
Das dreisprachige Schild von Hoghiz: Der offizielle Beginn eines Abenteuers, das wir so nicht erwartet hatten.
Das flauschigste Empfangskomitee der Welt
Noch bevor die Natur ihre Muskeln in Form von Felsen und Kaskaden zeigte, zeigte sie uns ihre weiche Seite. Eine Hundefamilie kreuzte unseren Weg. Nicht nur ein oder zwei, sondern eine ganze Rasselbande an Welpen, die uns mit einer Mischung aus Neugier und vorsichtigem Vertrauen empfingen.
Ein kleiner Entdecker mit hellwachen Augen, der die Welt (und unsere Kamera) zum ersten Mal richtig wahrnimmt.
Es war dieser eine Moment, in dem die Zeit stehen blieb. Wir saßen einfach nur da, beobachteten das Gewusel und spürten die unschuldige Energie dieser kleinen Wesen.
Ein Welpe, der mutig über die Steine klettert – ein kleiner Vorgeschmack auf die raue Natur, die uns noch erwartete.
Die Seele der Familie
Inmitten des Chaos aus tapsigen Pfoten und wedelnden Schwänzen thronte sie: die Mutter. In ihren Augen lag eine tiefe Gelassenheit und eine stille Wachsamkeit. Sie ließ uns teilhaben an ihrem Stolz, während ihre Kinder versuchten, alles gleichzeitig zu erkunden.
Ein Porträt der Hundemutter: Sanftheit und die unendliche Geschichte von Schutz und Vertrauen.
Der Ruf des Wassers
Schweren Herzens lösten wir uns von den kleinen Abenteurern, um dem Pfad weiter in die Tiefe der Schlucht zu folgen. Die Landschaft veränderte sich; der Staub der Straße wich feuchtem Moos und schroffen Travertin-Felsen.
Der Übergang: Die Welpen begleiten uns ein Stück, während die Felsen um uns herum immer imposanter werden.
Und dann, nach einer letzten Biegung, war es da. Das Rauschen, das wir gesucht hatten. Der Wasserfall von Hoghiz ergoss sich wie flüssiges Silber über die stufigen Felsen. Ein Ort, der so zeitlos wirkte wie der Blick der Hundemutter kurz zuvor.
Die volle Pracht: Der Wasserfall, der sich über die grünen Algen und das dunkle Gestein bricht.
Ein Tag, zwei Welten
Wir kamen für das Spektakel des Wassers und gingen mit der Wärme kleiner Begegnungen im Herzen. Hoghiz hat uns an diesem 23. April daran erinnert, dass die schönsten Entdeckungen oft die sind, die man nicht auf der Karte findet.
Ein letzter Blick auf das fallende Wasser: Die perfekte Belohnung für einen Tag voller Überraschungen.










