Am 1. August werde ich meinen Rucksack für den Hamburger Christopher Street Day packen.
Kamera. Akkus. Mikrofon. Presseausweis. Wasser. Vielleicht eine Regenjacke, vielleicht Sonnenschutz – Hamburg wird sich vermutlich erst kurzfristig entscheiden, was davon wichtiger ist.
Und dann kommt das medizinische Material.
Handschuhe. Verbandpäckchen. Komprimierte Gaze. Zwei Tourniquets. Material, mit dem ich eine massive Blutung stoppen könnte. Dinge, deren Anwendung ich nicht nur aus einem Video kenne, sondern unter Anleitung und Zeitdruck praktisch geübt habe.
Meine Frau Susi wird ebenfalls zum CSD kommen. Sie hat keinen TECC-Provider-Kurs absolviert. Und sie will verständlicherweise nicht den gesamten Tag aus Angst an meiner Seite kleben, nur weil ich im Notfall mehr medizinische Handlungsmöglichkeiten hätte als sie.
Sie will Menschen treffen, sich umsehen und den CSD auf ihre Weise erleben.
Ich wiederum werde nicht nur innerhalb einer festen Gruppe mitlaufen. Als queere Journalist:in bewege ich…




