Das PJenga-Framework ist ein konzeptionelles Modell zur Analyse komplexer globaler Systeme. Es nutzt die Metapher miteinander verbundener Jenga-Türme, um zu beschreiben, wie die moderne Zivilisation strukturiert ist und auf welche Weise sich Instabilität in ihr ausbreitet.
Im PJenga-Modell wird globale Stabilität nicht von einem einzigen System getragen, sondern von mehreren miteinander verflochtenen Strukturen. Jede dieser Strukturen lässt sich wie ein Turm verstehen, der aus einzelnen Stabilitätsblöcken aufgebaut ist. Verschiebt sich einer dieser Blöcke, verändert sich das statische Gleichgewicht des gesamten Turms. Diese Veränderung bleibt jedoch nicht zwangsläufig auf den betroffenen Turm begrenzt, sondern kann sich auf das gesamte System übertragen.
Die sieben PJenga-Türme
Die moderne Welt ruht auf sieben zentralen Struktursystemen.
Der erste Turm umfasst die Energiesysteme. Dazu gehören die globalen Ströme von Öl, Gas und Elektrizität ebenso wie die dazugehörige Infrastruktur, also …




