Warum das Modell weiterentwickelt werden musste
JCMI Ike Aaren Hadler
23. März 2026
Ein Framework, das reale Systeminstabilität beschreiben will, darf selbst nicht starr bleiben. Genau das ist der Punkt, an dem sich das PJenga-Modell jetzt befindet. Die erste Fassung hat gezeigt, dass die Grundidee trägt: Moderne Krisen verlaufen nicht wie eine lineare Reihe fallender Dominosteine, sondern wie ein Verbund miteinander gekoppelter Strukturen, in denen Belastung wandert, sich versteckt aufbaut und an anderer Stelle plötzlich sichtbar wird.
Doch gerade die ersten Anwendungen des Modells, die Rückmeldungen darauf und die Ubersetzung in konkrete Fallstudien haben zugleich offengelegt, wo das Framework präziser werden muss. Nicht, weil sein Kern falsch gewesen wäre, sondern weil reale Systeme noch widersprüchlicher, rekursiver und zeitversetzter funktionieren, als selbst ein gutes erstes Modell sie abbilden kann.
PJenga 2.0 ist deshalb keine Abkehr vom bisherigen Framework. Es ist seine Reifung. …




