Braucht es denn eine Diagnose? Bekommt man eine ohne den Stempel des Gesundheitssystems oder will man genau diesen Stempel? Ich brauchte eine Bestätigung meiner eigenen Diagnose. Ich lag extrem exakt richtig. Im Gegensatz zu vielen anderen die ich kennengelernt habe, verstecke ich mich sehr selten dahinter - vorschnell. Ich verwende die Diagnose nicht als Schutzschild, nur weil ich keine Lust habe es doch zu versuchen - aber sie erklärt mir warum ich scheitere, auch wenn ich es mehrmals versuche auf verschiedensten Wegen was zu erreichen. Ich muss halt akzeptieren keine Kontakte auf Stammtischen pflegen zu können, da mir das laute Gewusel schlicht zu viel ist und ich meine Grenzen nach einer halben Stunde meist erreicht und überschritten habe. Ein Musikkonzert kann ich genießen, klar, ich liebe Musik bestimmter Richtungen, aber danach brauche ich mehrere Tage Ruhe. Kann ich danach arbeiten? Nur begrenzt, nur auf ca. 30-50% Energielevel. Am Besten ich nehme mir für danach Urlaub (bzw. da ich Freelancerin bin, nehme ich mir die Zeit) zum Erholen. Meide ich sowas, nur weil ich die Diagnose habe? Nein! Meide ich es zu reisen? Nein! Mag ich es mir unbekannte Städte zu erkunden an einem Freitagabend, z.B. Malaga Innenstadt in Spanien im Frühling? JA, es ist krass geil! Aber ich akzeptiere danach einige Tage Ruhe zu benötigen.
Danke dir. Ja, tiefe Themen brauchen Zeit — aber dafür bleiben sie auch eher hängen. Dieses Gefühl, ein anderer Denktyp zu sein, ist oft der Anfang: bevor es Diagnose, Sprache oder Systembegriffe dafür gibt, merkt man einfach, dass die eigene innere Logik nicht zu dem passt, was draußen als normal verkauft wird.
Deine Antwort erzeugt bei mir Gänsehaut!
Braucht es denn eine Diagnose? Bekommt man eine ohne den Stempel des Gesundheitssystems oder will man genau diesen Stempel? Ich brauchte eine Bestätigung meiner eigenen Diagnose. Ich lag extrem exakt richtig. Im Gegensatz zu vielen anderen die ich kennengelernt habe, verstecke ich mich sehr selten dahinter - vorschnell. Ich verwende die Diagnose nicht als Schutzschild, nur weil ich keine Lust habe es doch zu versuchen - aber sie erklärt mir warum ich scheitere, auch wenn ich es mehrmals versuche auf verschiedensten Wegen was zu erreichen. Ich muss halt akzeptieren keine Kontakte auf Stammtischen pflegen zu können, da mir das laute Gewusel schlicht zu viel ist und ich meine Grenzen nach einer halben Stunde meist erreicht und überschritten habe. Ein Musikkonzert kann ich genießen, klar, ich liebe Musik bestimmter Richtungen, aber danach brauche ich mehrere Tage Ruhe. Kann ich danach arbeiten? Nur begrenzt, nur auf ca. 30-50% Energielevel. Am Besten ich nehme mir für danach Urlaub (bzw. da ich Freelancerin bin, nehme ich mir die Zeit) zum Erholen. Meide ich sowas, nur weil ich die Diagnose habe? Nein! Meide ich es zu reisen? Nein! Mag ich es mir unbekannte Städte zu erkunden an einem Freitagabend, z.B. Malaga Innenstadt in Spanien im Frühling? JA, es ist krass geil! Aber ich akzeptiere danach einige Tage Ruhe zu benötigen.
Danke dir. Ja, tiefe Themen brauchen Zeit — aber dafür bleiben sie auch eher hängen. Dieses Gefühl, ein anderer Denktyp zu sein, ist oft der Anfang: bevor es Diagnose, Sprache oder Systembegriffe dafür gibt, merkt man einfach, dass die eigene innere Logik nicht zu dem passt, was draußen als normal verkauft wird.